Wie machen wir das – Bariloche als touristische Stadt für uns möglichst schön zu sehen… Wir nehmen uns eine Platz ausserhalb und fahren irgendwie in die Stadt rein – schauen und entscheiden wieviel wir davon miterleben wollen. Die Entscheidung war am Ende einfach. Als wir auf unserem Camp ankommen fängt schon der bekannte starke Wind an und es fängt an zu nieseln. Wir ziehen uns in das schöne kuschelige Refugium zurück, das ein netter Argentinier bereits am Ofen angefeuert hat. Es kann nichts mehr schiefgehen. Wir schauen uns mal unsere möglichen nächsten Stationen an. Bariloche schauen wir uns eben am nächsten Tag an.![]()
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In Bariloche schauen wir und den Kunsthandwerk Markt, die schöne Kathedrale und Innenstadt gemütlich an. Es gibt ein Schokoladen Museum und einige eindrucksvolle Gebäude. Aber es hält uns nicht viel.Wir fahren weiter zu einer kleinen Brauerei mit Garten – Tom Wesleys Brauerei. Da werden wir sehr freundlich begrüßt, es ist zwar viel los, es gibt offensichtlich Kinderveranstaltungen, die gut angenommen werden. Aber der Ort gefällt und auf anhieb super. Der “Saloon” ist an de Bar mit Reitsätteln als Sitzgelegenheit ausgestattet, das Essen ist super, sie haben lecka Bier. Und… der Chef mag den Mogl und lädt uns ein zum Bleiben – ich darf auch Gemüse aus seinem Gewächshaus ernten… Wie toll ist das denn?![]()
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Am nächsten Tag noch eine kleine Wanderung und wir schwingen uns wieder in Mogl um Klaus und Claudia in der Nähe von El Bolson zu besuchen.![]()
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Da isses wieder! Das gelbe Licht für die Verschleißgrenze des Bremsbelages hinten. Jetzt geht sie nicht mehr aus. Wir hatten Mogl in einer Werkstatt für LKW in Inspektion – die übrigens ebenfalls die LKW der von DHL in Florstadt und Umgebung pflegen – mit dem Auftrag genau so etwas zu prüfen. Wenn es dann eben immer zwischen 800 und 2000m Höhe auf und ab geht, gibt es dann eben „nur” Motorbremse als Unterstützung. Wir kommen bei Klaus und Claudia, die eine 18jährige Weltreise gemacht haben und viele Berichte und das Buch “Abgefahren” geschrieben haben. darüber. Sie leben nun seit mehr als 30 Jahren hier. Es ist ein einfacher, sehr einsamer Platz in den Bergen kurz vor El Bolson. Schon interessant am Ende nach so langer Reise in der Welt diesen einsamen Platz für sich und die Familie gefunden zu haben. El Bolson hat noch einen schönen Kunsthandwerksmarkt wir lassen uns Zeit und fahren dann weiter zu Amancay nach Epuyen. Die Notleuchte nervt.![]()
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Amancy begrüßt und herzlich. Wir schätzen, tauschen uns über vieles aus – das war eine super schöne Überraschung – bisher kannten wir und noch gar nicht, aber verstehen uns auf anhieb prima. Wir dürfen auf ihrem Grundstück stehen und sie versucht für uns eine Werkstatt zu organisieren. Wir machen eine Wanderung um den See mit vielen Eindrücken, gehen lecka Essen. Am nächsten Morgen haben wir eine Werkstatt. Ersatzteile haben wir Notfalls dabei. Also Mogl hinfahren, da lassen und hoffen dass es bis Abend alles klappt. Zwischendrin gehen wir ein wenig wandern , schwätzen, essen und ernten Himbeeren im Hof ihres Sohnes. Er stellt unter anderem Säfte, Marmeladen her, hat Schafe, etc.. Ein Allrounder. Die Nachricht kam: Camioneta es listo! Tschakka – sie haben ihn fertig! Karim und sein Vater haben uns super geholfen.![]()
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Dann können wir wirklich ohne Probleme weiter fahren! Der Schock war nur! Die Beläge waren schon komplett unter auf Metall und das Getriebeöl, was wir noch haben prüfen lassen – es fehlten von 2,8 Liter -1,4 Liter– Krass –wir werden die in Werkstatt in Altenstadt wohl noch mal interviewen, was da wohl schiefgelaufen ist …Wir verabschieden uns von Amancay und ihrer herzlichen Begleitung und machen uns auf nach Tecka. Die Landschaft ändert sich wieder in Steppe, etwas grüner mit einigen wechselnden Gebirgen. Ein See hier einer dort. Schafe da und Nandu´s hier.Da entdecke ich sie – Flamingos! Wie schön ist das denn!! In Tecka ist dann Weihnachten – neben uns wir ein Zicklein mit der ganzen Familie gegrillt, geschwätzt und die Zeit genossen. Üblich in Argentinien, das Zicklein ist dann um Mitternacht fertig – wir sind zwar eingeladen, haben aber schon gegessen und eigentlich auf dem Weg in die Horizontale.![]()
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Wir verlassen die Ruta 40 – die Panamericana, es geht weiter auf der Ruta 25. Was nun auf unserer Stecke liegt ist die sogenannte “Meseta” eine Art Steppen – Wüste – sehr einsam und dies wohl 510km lang. Jeder rät uns ausreichend zu tanken, da es wohl die gekennzeichneten Tankstellen nicht alle so gibt. Getankt, alles eingeladen und zufrieden machen wir uns auf den Weg. Wir sind wohl am südlichsten Ort unserer Reise ungefähr und es geht von Westen komplett nach Osten in Richtung “Peninsula Valdez” und “Puerto Madryn”. Dabei geht es 2000m bergauf 800m wieder bergab. Die Meseta lässt sich mit der Macchia in Spanien und Südfrankreich vergleichen – ausser….den Guanacos, Gürteltieren und Pferden in den Hügeln – Schafe gibt es da auch. Die Guanacos´s sind wieder da!! Jippeh! Eigentlich kribbelt es wieder mit Wühlmaus zu fahren, die Landschaft ist was für uns…aber die über 35Grad Sonne und Wind halten mich davon ab. Wir verstärken unsere manuelle Klimaanlage im Mogl mit USB-Lüftern. Dann kommt die tolle Überraschung. Nach dem “Paso del Indio” bis nach “Los Altares” und weiter bis nach “Las Plumas” kommt eine gigantische Landschaft entlang des Rio Chubut. Phantastische Felsformationen lassen uns nur staunen. Hier war ein gigantischer Fluss vor langer, langer Zeit und hat diese Schlucht ausgearbeitet.![]()
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Es gibt auch wieder grün zu sehen! In “Los Altares” laufen wir noch ein bischen rum und entdecken die Brücke über den Rio Chubut – etwas wackelig mit einer Katrin – es dürfen aber bis zu 10 Menschen oder 20 Schafe oder ein Pferd drüber gehen. Bei letzteren möchte ich nicht auf der Brücke sein…. In “Las Plumas” haben wir so 38Grad und machen Pause für den Tag im Schatten.![]()
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Es sind nun noch ca. 250km bis zum Atlantik zu fahren – da hoffen wir darauf Wale, Pinguine, Delphine und Seelöwen zu sehen- es soll dann auch wieder kühler werden.