Viva Argentina!

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Auf ging es – Sachen packen, Towanda auf die neue Schiene, und Tschüss zu Roman, unsern “Wachhund” vom Campingplatz der einen Narren an uns gefressen hat. Dann durch die Campana in Richtung Pass nach Argentinien. Ziemlich abgefahren, da wir schon nach 80km den Aconcagua 6960m Höhe mit Schneekuppe im Blick haben. Der Pass hat mehr als 29 Kurven und geht auf 3300m. Oben ist dann die Grenze zwischen Chile und Argentinien.  Diesmal haben wir es in einer Rekord-Geschwindigkeit geschafft, dank einer netten Argentinierin die in Deutschland die Sprache gelernt hat. Eine halbe Stunde, und die Kontrolle des Fahrzeugs war easy! Gut… Wir hatten die Bestände schon reduziert…

In Argentinien hatten wir uns einen Camp ausgesucht mit guten “Bewertungen”. Grmsl – jetzt haben wir uns vorgenommen, IMMER zuerst die Badezimmer anzuschauen. Der Rest war eigentlich schön, bis aus Details. Spülbecken mit Loch sind ja praktisch, da braucht der Siphon nicht gereinigt werden. Heißes Wasser, per Ofen, wenn er angemacht wird. Campingplätze in Argentinien – wir haben sehr gemischte Erfahrungen. Da es ja der 25.12. war, war auch im Ort ALLES zu. HM, also echtes Camper-Essen aus unserer Notbox: Nudeln, Tomaten(-Sauce), Tunfisch und sonstiges wie Oliven, geretteten Käse…. und überlegen, ob wir diesem Ort morgen noch eine Chance geben werden.

Das haben wir! Wir sind die Piste zu dem Cerro Siete Colores und zum Museo Las Bóvedas. Das war wieder einmal Wüstenlandschaft , wie eine künstliche Filmkulisse, aber genau andersherum! Hier wurde zum Teil der Film “Sieben Jahre Afrika” gedreht. Es ist absolut beeindruckend, die Kulisse, im Hintergrund sehen wir dann im Hintergrund wieder den schroffen Aconcagua, mit Schneehaube. Wow. Danach weiterer Kultur-Trip: In Uspallata haben Jesuiten die Wege durch die Anden gemeistert und die Gewinnung von Erzen in Minen entwickelt. Die wiederhergestellten Bauten haben wir bewundert. Nach Kultur ging es weiter nach in Richtung Mendoza. Die Stadt und die Umgebung sollen sehr schön sein, Weinanbau, schöne Parks und hügelige Landschaft. Wir haben ein Hostal (Antigua Residencia)  raus gesucht und echt das große Los gezogen! Der Himmel!! Ich habe das erste perfekte Steak (350g) in Argentinien gegessen (Sorry: aber besser als die MZH!!!) , Pool, Service… Hammer. Auf dem Weg dahin hat ein LKW mit Knoblauch-Ladung einiges verloren, erst nachdem wir da drüber gefahren sind, haben wir erkannt was es war! Ein mediterraner Duft zog in unsere Nasen. Tilly ist nun gegen Mücken und Vampire behandelt – des duftet weiter.

Unsere Erkundungen der Stadt Mendoza können nur bestätigen, dass diese Stadt einen Besuch wert ist! Große Bäume, viele Parks und großzügige schöne, schattige Straßen kennzeichnen die Stadt. Viele Cafe´s und Restaurants säumen die Wege und Einkaufsstraßen. Herrlich! Erst später merke ich es gibt auch wenige von diesen streunenden Hunden, wenig Staub und die ganze Stadt wirkt sauberer – heißt weniger staubig – als die südamerikanischen Städte die wir bisher gesehen haben. Wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen – außer den Route Nacional´s – sind 70% der Straßen ohne Asphalt – also staubig. Ja und dann noch das mit den Hunden – alle “lieben” Hunde, und daher glaube ich brauchen sie auch immer mindestens 3 kleine – wenn sie gross sind – ab auf die Straße, oder auch einfach tagsüber – raus. Da hört irgendwie auch diese “Liebe” auf. Ein anderes Verständnis als wir es haben.

Mendoza ist bekannt für seine Weine, Weinanbau und die Bedogas, hier können in großen und auch ein etwas kleineren die Weine auch probiert werden. Uns wurden 3 kleinere eher familiäre empfohlen. Um diese aufzusuchen haben wir uns Leihfahrräder geschnappt und die Weinprobe mit einer Radtour verbunden. Es sollten 36 Grad werden, zum Glück  wehte ein kleiner Wind uns es gab immer mal wieder Schatten. Den Tag habe ich dann noch mit einer tollen Reittour in die Berge ausklingen lassen.

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